Modul 2 - Scientific Bridging

In diesem Modul geht es um die Anwendung Ihrer Kompetenzen. Ihr geplantes Promotionsverfahren rückt hier noch stärker in den Vordergrund. Im "Scientific Bridging" präsentieren die Promotionswilligen ihre Forschungskonzepte und Exposés, diskutieren miteinander und mit den beteiligten Professoren und Privatdozenten über ihre angestrebten Themen, zugrundeliegenden Theorien und gewählten Forschungsmethoden. Hier erhalten Sie Empfehlungen und Ratschläge zum Auf- und Ausbau Ihres zu erstellenden Exposés und Ihrer geplanten Dissertation. Ihnen werden Möglichkeiten aufgezeigt, Ihr geplantes Thema der gewählten Fachdisziplin entsprechend zu verorten und institutionell zu verankern. Auch erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie das geplante Thema am besten präsentieren und welche Literatur Sie benutzen bzw. konsultieren können. Die beteiligten Professoren und Privatdozenten geben qualifizierten Rat, beantworten Ihre Fragen und diskutieren bzw. beurteilen Ihre Vorschläge. In diesem Modul ist es unsere Aufgabe, die Atmosphäre der Universität in ihrem ursprünglichen Sinne wieder zu beleben und zu kultivieren: Die Kultur des Ringens um die Wahrheit und die Kultur des wissenschaftlichen Disputs.

Auch das Verfassen der Dissertation wird in diesem Modul begleitet. Praxisorientierte Ratschläge und Tipps werden vermittelt. Diese sichern den Erfolg der geplanten wissenschaftlichen Arbeit ab und helfen, Schreibblockaden zu überwinden, genauere Formulierungen zu finden, fachgebietspezifische formale Anforderungen einzuhalten und die Herausforderung des kontinuierlichen Schreibens neben der beruflichen Tätigkeit zu bewältigen. Im Gegensatz zu anderen (kommerziellen) Schreibwerkstattanbietern, sind unsere Seminare des "Scientific Bridgings" auf das konkrete Promotionsverfahren fachdisziplinspezifisch ausgerichtet und werden direkt von Professoren und Privatdozenten angeboten, die Erfahrung in der Betreuung von Promotionen haben. 

Das Forschungs- und Promotionskolleg bietet somit eine optimale Ergänzung zu den fachspezifischen Qualifikationen der SeminarteilnehmerInnen und schafft wichtige Grundlagen für eine kritische Auseinandersetzung mit seinen eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen.