Prof. Dr. Martin Fischer

Ausbildung

  • Universität Hamburg, 1976 - 1983: Diplom in Psychologie, sozialpädagogisches Zusatzstudium
  • Universität Bremen, 1986 - 1992: Dr. phil., Thema „Technikverständnis von Facharbeitern im Spannungsfeld von beruflicher Bildung und Arbeitserfahrung“,
  • Universität Bremen, 1993 - 1998: Habilitation, venia legendi: Berufspädagogik und Arbeitspsychologie, Habilitationsschrift: Von der Arbeitserfahrung zum Arbeitsprozesswissen

Wissenschaftlicher Werdegang

  • Professionelle Erfahrung in der Berufsbildungsforschung und ‑entwicklung seit 1986, davon am Institut Technik und Bildung (ITB), Universität Bremen von 1986-2007:
  • Leiter der ITB-Abteilung „Informationstechnik und Kompetenz“ 2002-2003
  • Hochschuldozent der Universität Bremen seit 2003
  • Vertretung der Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Gießen von 2003 bis 2005. 
  • 2006 bis 2007 Leiter der -ITB-Abteilung „Innovation, HRD und Regionalentwicklung“

Mitarbeiter und Leiter von  mehr als zwanzig europäischen und nationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, darunter:

  • Programmträgerschaft für das Modellversuchsprogramm „Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung“ (Förderung: Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung). Verantwortlich für: Forschungsplanung und Programmentwicklung Aufgaben: Projektevaluation und ‑beratung; Konzipierung, Ausschreibung und Begleitung von FuE-Projekten; Dissemination von Forschungsergebnissen.
  • Forschungsvorhaben „Ways of Organisational Learning in the Chemical Industry and their Impact on Vocational Education and Training (ORGLEARN)“ (Förderung: Europäische Union, 5. Forschungsrahmenprogramm „Improving Human Potential“). Aufgaben: Projektleitung und Gesamtkoordination; Entwicklung des Forschungsdesigns für die vergleichende empirische Untersuchung von Voraussetzungen, Prozessen und Ergebnissen organisationalen Lernens in Chemiekonzernen aus vier europäischen Ländern; Projektevaluation.
  • Modellversuchsprogramm „Qualitätsentwicklung und -sicherung in der betrieblichen Berufsausbildung“(Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung über das Bundesinstitut für Berufsbildung). Evaluation und wissenschaftliche Begleitung von zehn Modellversuchen im gleichnamigen Modellversuchsprogramm (zusammen mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung, Nürnberg) 
  • FuE-Vorhaben „Prospektive Weiterbildung bei Industrie 4.0“ (Förderung: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Baden-Württemberg). Ziel des Projektes war die Untersuchung, Ausformung und Umsetzung der prospektiven Weiterbildung in den Unternehmen, die als Industrie 4.0-Vorreiter agieren.
  • Von 2007 bis 2019 Professor für Berufspädagogik und Sprecher des Instituts für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Arbeitsorientierte Kompetenzentwicklung
  • Didaktik beruflicher Bildung
  • organisationales Lernen
  • Innovationen in der Berufsbildung.

Ausgewählte Publikationen

  • Fischer, M. (2018): Verfahren der Messung beruflicher Kompetenzen/ Kompetenzdiagnostik. In: R. Arnold; A. Lipsmeier; M. Rohs (Hg.): Handbuch Berufsbildung. Springer Reference Sozialwissenschaften. Wiesbaden: Springer VS, S. 1–15. 
  • Fischer, M. (2018): Arbeitsprozesswissen. In: F. Rauner; P. Grollmann (Hg.): Handbuch Berufsbildungsforschung. 3. Auflage. Bielefeld: W. Bertelsmann, S. 413–420
  • Fischer, M.; Rauner, F.; Zhao, Z. (Hg.) (2015): Kompetenzdiagnostik in der beruflichen Bildung. Methoden zum Erfassen und Entwickeln beruflicher Kompetenz. COMET auf dem Prüfstand. Reihe: Bildung und Arbeitswelt. Bd. 30. Berlin et al.: LIT-Verlag 
  • Langemeyer, I.; Fischer, M.; Pfadenhauer, M. (2015) (Hg.):  Epistemic and Learning Cultures. Wohin sich Universitäten entwickeln. Weinheim, Basel: Beltz Juventa
  • Fischer, M. (Hg.) (2014): Qualität in der Berufsausbildung. Anspruch und Wirklichkeit. Bielefeld: W. Bertelsmann
  • Fischer, M. (2013): Arbeitsprozesswissen als Bezugspunkt für die Planung und Evaluation lernfeldorientierten Unterrichts. In: N. Naeve-Stoß; S. Seeber; W. Brand (Hg.): Lehrerbildung und Unterrichtsentwicklung aus der Perspektive des lernenden Subjekts.  bwp@, Profil 3 – Dezember 2013, S. 1–25. Online:http://www.bwpat.de/profil3/fischer_profil3.pdf
  • Fischer, M.: Kompetenzmodellierung und Kompetenzdiagnostik in der beruflichen Bildung – Probleme und Perspektiven. In: M. Becker, M. Fischer, G. Spöttl (Hg.):Von der Arbeitsanalyse zur Diagnose beruflicher Kompetenzen. Methoden und methodologische Beiträge aus der Berufsbildungsforschung. Frankfurt a. M, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien:: Lang 2010, S. 141-158
  • Fischer, M., Boreham, N., Nyhan, B. (eds.): European Perspectives on Learning at Work: The Acquisition of Work Process Knowledge. Cedefop Reference Series. Luxembourg: Office for Official Publications for the European Communities, 2004.

 

Sonstiges

Martin Fischer ist Gründungsmitglied des KIT-Schwerpunkts „Mensch und Technik“. Er war Mitglied der Expertengruppe „Anschlussfähige Bildungswege“ beim Deutschen Jugendinstitut in München, war Mitglied diverser Projektbeiräte im Bundesinstitut für Berufsbildung und ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) in Nürnberg/Berlin. Er war in der KIT-Plus-Kommission zuständig für die Systemakkreditierung der Studiengänge am KIT.Beiratsvorsitzender des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) in Nürnberg